Dufthang

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Bienen- und Kräuterlernort

Herzlich Willkommen in unserem Bienen- und Kräuterlernort „Dufthang“. 

Hier kann man mit allen Sinnen den Lebensraum der Bienen und Kräuter erlernen. Erfahrene Imker und Kräuterpädagoginnen bieten Führungen durch das Bienenhaus und den Kräutergarten an. Sie erklären alles Wissenswerte zu den Bienen, sowie über den Artenreichtum er heimischen Pflanzen. Auf Schautafeln mit QR-Code werden zudem zweisprachig die für Bienen wertvollen Gehölze, Pflanzen und Kräuter, sowie das Leben der Bienen erklärt. Anregungen zur artenreichen Bepflanzung von privaten Gärten können dort geholt werden.

Das gesamte Gelände ist barrierefrei zugänglich.

Den Dufthang finden Sie unter folgender Adresse: Pfälzerhof 11, 92726 Waidhaus

Erfahren Sie alles über die Entstehung unseres neuen Bienen- und Kräuterlernortes „Dufthang“.

Die Auflegung des LEADER-Förderprogramms im Jahr 2013 nahmen die Verantwortlichen der Marktgemeinde zum Anlass, das bislang verwilderte Areal bei Kreuzberg am Pfälzerhof einer neuen Nutzung zukommen zu lassen. 

Man brauchte nicht lange zu überlegen, um die Imkerei in Waidhaus und die Wichtigkeit der Bienen und sonstigen Insekten für die Natur als Kernthema für die neue Nutzung zu entwickeln. Abgerundet wird das Ganze durch einen Kräutergarten mit umfangreichen Infos über die Heilkraft und das Vorkommen heimischer Kräuter und Bienentrachten. Ein „grünes Klassenzimmer“ wurde entworfen, in dem die Besucher viele wertvolle Informationen und Ideen zur Nachahmung im heimischen Siedlungsgarten gewinnen können. Fast alle Schautafeln wurden in deutscher und tschechischer Sprache gestaltet. Über QR-Codes gelangen die Besucher auf die Homepage des Marktes Waidhaus mit noch weitergehenden Informationen und Terminen.

Der damalige Marktgemeinderat stimmte der neuen Nutzung zu und so konnte 2016 bei der damals neu gegründeten Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Forum Neustadt Plus“ – Aktionskreis Lebens- und Wirtschaftsraum Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab e.V. ein entsprechender Förderantrag gestellt werden.

Die damaligen Teilnehmer in der LAG waren von Anfang an begeistert vom ausgewählten Thema und dem Anlegen eines „grünen Klassenzimmers“. Eine Förderung von 60 % wurde in Aussicht gestellt.

Zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro Franz Reimbold aus Windpaissing bei Nabburg und einem eigens gegründeten Arbeitskreis aus Imkern und Kräuterpädagoginnen wurde das Areal überplan und neu gestaltet.

Vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Neumarkt i.d. OPf. konnte i August 2016 der Förderbescheid erteilt werden.

Nach Bereitstellung der entsprechenden Haushaltsmittel beim Markt Waidhaus wurde 2017 und 2018 mit der Umsetzung der Planungen begonnen Weit bevor der „Artenschutz“ in aller Munde war, wurden in Waidhaus bereits die Weichen für einen überregional bedeutsamen Ort des lebenslangen Lernens gestellt.

Bauherr und Betreiber des Bienen- und Kräuterlernorts „Dufthang“ ist der Markt Waidhaus, Schulstraße 4, 92726 Waidhaus. 

Der Eintritt ist kostenlos. 

Bei speziellen Themenführungen kann ggf. eine kleine Aufwandsentschädigung anfallen.

LEADER-Programm

Mit dem LEADER-Programm unterstützt das Staatsministerium die ländlichen Regionen auf ihrem Weg einer selbstbestimmten Entwicklung – ganz nach dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“.

LEADER ist eine Abkürzung der französischen Begriffe: Liaison entre les actions des developpement de l’economie rurale; zu deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Das Förderprogramm LEADER ist eine Erfolgsgeschichte für die Entwicklung ländlicher Regionen in Bayern. Im Mittelpunkt stehen die lokalen Aktionsgruppen (LAGs). Sie sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region.

Für die Förderperiode 2014 – 2020 sind 68 LAGs anerkannt. Damit umfasst das bayerische LEADER-Gebiet 86 % der Landesfläche und 58 % der Bevölkerung. Rund 115 Millionen EURO an EU- und Landesmitteln stehen für die Projekte zur Verfügung.

Altbürgermeisterin Margit Kirzinger und Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl suchten für die Umsetzung des Themas zur Gründung des Arbeitskreises Fachleute aus dem Ort.

So wurden die Interessen der Imker anfangs durch Josef Kick aus Reinhardsrieth vertreten. Der Bienenspezialist und Königinnenzüchter entwarf zusammen mit Landschaftsarchitekt Franz Reimbold u.a.  das Schaubienenhaus. Seine wertvollen Ideen flossen zusammen mit den Vorstellungen der beiden Kräuterpädagoginnen Gertie Kreuzer und Monika Zeitler-Kals in das Gesamtkonzept ein. Die beiden Kräuterpädagoginnen gaben den Anstoß zur Gliederung des Kräutergartens in die verschiedenen Anwendungsbereiche der Heilkräuter. 

Die Interessen der Imker wurden später durch die neuen Vorstandschefs des örtlichen Imkervereins vertreten.

Imker und Kräuterpädagoginnen sind an bestimmte Tagen vor Ort und geben bereitwillig Auskunft. Die jeweiligen Termine entnehmen Sie bitte der Informationstafel neben dem Besucherpavillon.

Spezielle Themen- und Gruppenführungen können über den Markt Waidhaus, Tel. 09652 – 82200 angefragt werden.

Kräutervielfalt

Kräuterzauber

Imkerverein Waidhaus

Alles Rund ums Thema Bienen

Hier informieren wir Sie über das Leben der Bienen und deren Bienenerzeugnisse.

Am Dufthang sind viele Tafeln installiert mit diesen Informationen.

Ein Bienenvolk umfasst zur Hochsaison im Frühsommer bis zu 100.000 Komplexaugen, 200.000 Flügel und 300.000 Beine, das sind ca. 50.000 „Bürger” in einem Bienenstock. Das ist kein heilloses Durcheinander sondern ein durchorganisierter Superorganismus.

Der Staat hat nur das eine Ziel: das Volk und seine Nachkommen müssen überleben!

Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es eine klare Rollenverteilung.

Königin (oder auch „Weisel” genannt)      

In jedem Volk gibt es nur eine Königin. Sie lebt bis zu 5 Jahren, sorgt in dieser Zeit als einzige für die Nachkommen und steuert ihre Mitbewohner im Bienenstock durch Pheromone, die sogenannte Königinnensubstanz.

Sie entwickeln sich zunächst wie die Arbeiterinnen aus befruchteten Eizellen, werden allerdings während des gesamten Larvenstadiums mit dem nahrhaften Gelée Royale ernährt und in eigenen sogenannten Weiselzellen aufgezogen.

Nach ca. 16 Tagen schlüpft die erste Königin und tötet mit ihrem Stachel die Rivalinnen.

Dann geht sie mit den Drohnen auf Hochzeitsflug und nimmt einmalig bis zu 10 Millionen Spermien in ihrer Samenblase auf. Sie legt täglich bis zu 2.000 befruchtete und unbefruchtete Eier in die dafür vorgesehenen Brutzellen. Das sind in einer Saison bis zu 200.000 Stück. Aus den befruchteten Eiern entwickeln sich die Arbeiterinnen – und die neue Königin, aus den unbefruchteten schlupfen die Drohnen.

Jedes Jahr macht die Königin Platz für eine Nachfolgerin und verläßt mit Tausenden von Bienen als Schwarm den Stock. Sie legt vorher noch in ihrem alten Staat Eier für eine neue Königin.

Arbeiterinnen

Den größten Anteil am Volk bilden die Arbeiterinnen. Es sind unfruchtbare Weibchen, ohne die der gesamte Staat nicht funktionieren würde.
Nach 21 Tagen schlüpft die fertige Arbeiterin samt Giftstachel zur Verteidigung aus der Wachszelle und übernimmt beinahe alle wichtigen Aufgaben im Stock. Zunächst bleibt sie bis zu drei Wochen im Stock, putzt die Zellen, nimmt den Sammelbienen Nektar und Pollen ab, füttert damit Alt- und Jungmaden, baut neue Waben aus Wachs und reguliert die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Stock.
Danach wird sie zur Wachbiene am Stockeingang. Erst in den letzten 3 Wochen ihres Lebens ist sie als Sammelbiene im Außendienst. Sie sucht die Umgebung nach Nektar, Blütenstaub (Pollen) und Wasser ab und versorgt damit das Volk.
Drohnen

Die männlichen Bienen haben es schwer im Bienenstaat. Sie sind deutlich in der Unterzahl, haben keinen Stachel und ihre einzige Lebensaufgabe ist die Befruchtung der Königin.

 

Včelĺ stát

Jedno včelstvo obsahuje v hlavní sezonĕ v časném létĕ až 100.000 komplexů očí, 200.000 křídel a 300.000 nožek, to je asi 50.000 „občanů” v jednom úle. Není však neuspořádaný chaos, ale dobře organizovaný super organismus.

Stát má jen jediný cíl: včelstvo a jeho potomci musí přežít!

Aby bylo dosaženo tohoto cíle, jsou role jasnĕ rozdĕlené.

Královna (nebo také „matka”)

V každĕm včelstvu je jen jedna královna.

Žije až 5 let, v této dobĕ se stará jako jediná o potomstvo a smĕřuje svoje spolubydlící v úlu pomocí feromonů, tzv. královskou substancí.

Vyvíjí se nejprve jako dĕlnice z oplodnĕných vajíček, bĕhem celého stadia larvy jsou však vyživovány mateří kašičkou a jsou vychovávány ve vlastní mateřské buňce.

Po přibližnĕ 16 dnech se vylíhne první královna a usmrtí svým žihadlem případné rivalky.

Pak se vydá s trubci na svatební let a do svého mĕchýře pojme najednou až 10 milionů spermií.

Dennĕ naklade až 2.000 oplozených a neoplozených vajíček do k tomu určených bunĕk. To je za jednu sezonu až 200.000 kusů. Z oplozených vajíček se vyvinou dĕlnice – a nová královna, z neoplozených vajíček trubci.

Každý rok udĕlá královna místo své následnici a s tisíci včel jako rojem opoušti úl. Ještĕ předtím ve svém starém státĕ naklade vajíčka pro novou královnu.

Dĕlnice

Nejvĕtší podíl včelstva tvoří dĕlnice. Jsou to neplodné samičky, bez kterých by celý stát nefungoval.

Po 21 dnech se vylíhne hotová dĕlnice včetnĕ jedového žihadla pro svou obranu z růstové buňky a převezme skoro všechny důležité činnosti v úlu. Nejprve zůstává po dobu tří týdnů v úlu, čisti buňky, odebírá včelám sbĕračkám nektar a pyl, krmí jimi staré a mladé larvy, staví nové plástve z vosku a reguluje teplotu a vlhkost vzduchu v úlu.

Potom se stává včelou strážkyní úlových dvířek. Až v posledních 3 týdnch jejího života je včelou sbĕračkou ve službĕ venku. Hledá v okolí nektar, pyl kvĕtů a vody a zásobuje tím včelstvo.

Trubci

Mužské včely to mají ve včelím státĕ tĕžké. Jsou ve značné menšinĕ, nemají žihadlo a jedinou jejich životní úlohou je oplodnĕní královny.

Nach der Eiablage beginnt die Entwicklung von unterschiedlicher Dauer, je nachdem welcher Staatangehöriger daraus werden soll.

Königinnen entwickeln sich aus befruchteten Eiern. Nach 3 Tagen im Eistadium werden sie Larven. Nach weiteren 5 Tagen und 4 Häutungen werden sie zu sogenannten Puppen. Daraus entstehen wieder nach 8 Tagen und 2 weiteren Häutungen die fertigen Insekten. Die Königinngen schlüpfen nach insgesamt 16 Tagen und haben eine Lebenserwartung von 2 bis 5 Jahren.

Die geschlechtsneutralen Arbeiterinnen entwickeln sich innerhalb von 21 Tagen ebenfalls aus befruchteten Eiern. Sie beenden das Larvenstadium nach 6 Tagen und 4 Häutungen. Ihre Puppen benötigen 12 Tage  und 2 Häutungen, bis ihre Verwandlung abgeschlossen ist. Sie sterben zu Zehntausenden nach 1 bis 9 Monaten.

Die männlichen Drohnen entwickeln sich innerhalb von 24 Tagen aus unbefruchteten Eiern. Das Larvenstadium dauert bei ihnen 7 Tage. Nach weiteren 14 Tagen als Puppe schlüpfen die fertigen Insekten. Sie sterben nach 2 Monaten zu Hunderten.

 

Vývoj včel

Po nakladení vajíčka začíná vývoj různé délky, podle toho, jaký obyvatel se z vajíčka má vyvinout.

Královny se vyvíjejí z oplodnĕných vajíček. Po 3 dnech ve stadio vajíčka se stanou larvou. Po dalších 5 dnech a 4 odblanĕních se z nich vyvine tzv. panenka. Z té vznikne po dalších 8 dnech a 2 dalších odblanĕních hotový hmyz. Královny se vylíhnou po 16 dnch a čeká je 2 a 5 let dlouhý život.

Pohlavnĕ neutrální dĕlnice se vyvíjejí bĕhem 21 dnů také z oplodnvĕných vajíček. Stadium larvy ukončí po 6 dnech a 4 odblanĕních. Jejich panenky potřebují 12 dnů a 2 odblanĕní, než je jejich promĕna ukončena. Umírají po desetitisících po 1 až 9 mĕsících.

Mužští trubci se vyvíjejí bĕhem 24 dnů z neoplodnĕných vajíček. Stadium larvy u nich trvá 7 dnů. Po dalších 14 dnech jako panenka se vylíhne hotový hmyt. Umírají po 2 mĕsících po stovkách.

Die Bienen kommunizieren auf eine sehr komplexe Art miteinander.

Sammelbienen teilen ihren Stockgenossinnen durch Tänze mit, wo sie Nahrung gefunden haben.

Der Bienentanz wurde bereits von Aristoteles beschrieben. Entschlüsselt wurde er von dem Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Karl von Frisch.

Es gibt den Rundtanz, den Sicheltanz und den Schwänzeltanz.

Der Rundtanz zeigt eine Futterquelle in der Nähe bis etwa 100 Meter vom Bienenstock an. Die Biene läuft dabei einen Kreis abwechselnd links- und rechtsherum. Je ergiebiger die Nahrungsquelle ist, desto lebhafter wird getanzt. Beim Rundtanz wird keine Richtungsangabe übermittelt.

Dieses ist die Grundform des Tanzes, die Tanzform ändert sich mit der Entfernung der Futterquelle. Die Form öffnet sich und wird zum Sicheltanz wenn das Futter ca. 25 bis 100 m vom Stock entfernt gefunden wurde.

Der Schwänzeltanz bezieht sich auf die Richtung zur Schwerkraft, d.h. die Sonne ist immer oben. Er zeigt Futterquellen an die weiter als 100 Meter entfernt sind. Die Biene läuft dabei ein kurzes Stück der Wabe geradeaus und kehrt auf einem Bogen zum Ausgangspunkt zurück. Der Bogen wird abwechselnd nach rechts und links ausgeführt, ähnlich der Ziffer 8. Der Winkel der Geraden zur Senkrechten entspricht dem Winkel zur Sonne, den die Bienen einhalten müssen, um zur Futterquelle zu kommen. Auf der Geraden vollführt die Biene mit dem Hinterleib eine Schwänzelbewegung. Je heftiger sie tanzt, umso ergiebiger ist die Futterquelle. Die Anzahl der Durchläufe gibt die Entfernung an. Durch luftgetragene Schallsignale durch die Flügelbewegungen der Tänzerin werden Tanzinformationen an mitlaufende Stockgenossinnen weitergegeben. Bienenschwärme informieren sich mittels des Schwänzeltanzes über neue Nistorte.

In seltenen Fällen können auch direkte Tänze auf dem Flugbrett im Freien beobachtet werden.

 

Řeč včel

Včely spolu komunikují velmi komplexním způsobem.

Včely sběračky svým kolegyním sdělí tancem, kde našly potravu.

Včelí tanec byl popsán už Aristotelem. Rozluštil ho přírodovědec a nositel Nobelovy ceny Karl von Frisch.

Existuje tanec kruhový, tanec srpkový a vrtivý tanec.

Tanec kruhový ukazuje na zdroj potravy v blízkosti do 100 metů od úlu. Včela přitom běhá v kruhu střídavě doprava a doleva. Čím je zdroj potravy vydatnější, tím živěji tančí. U kruhového tance se neudává žádný směr.

Toto je základní druh tance, forma tance se mění podle vzdálenosti zdroje potravy. Forma se otevírá a stává se srpkovým tancem, pokud byla potrava nalezena ve vzdálenosti cca. 25 až 100 metrů od úlu.

Vrtivý tanec se vztahuje ke směru zemské přitažlivosti, tzn. slunce je vždy nahoře. Ukazuje na zdroj potravy vzdálenější více než 100 metrů. Včela běhá přitom po krátký úsek plástve rovně a vrací se pak obloukem zpátky k výchozímu bodu. Oblouk provádí střídavě doprava a doleva, podobně číslici 8. Úhel přímky ke kolmici odpovídá úhlu slunce, který včely musí dodržet, aby se dostaly ke zdroji potravy. Na přímce předvede včela zadečkem vrtivý pohyb. Čím prudčeji tančí, tím vydatnější je zdroj potravy. Počet proběhnutí udává vzdálenost. Vzduchem přenášenými zvukovými signály pohybů křídel tanečnic se předávají taneční informace dalším včelám v úlu. Roje včel se prostřednictvím tance informují o novém místě pro hnízdění.

Ve vzácných případech je možné pozorovat tanec i přímo na letáku úlu ve volném prostoru.

Honig entsteht aus Blütennektar und Honigtau. Er dient der Versorgung des Bienenvolkes und auch als Vorrat für den Winter.

Die Bienen saugen mit ihren Rüsseln den Nektar auf. Dabei bleiben sie solange bei der gleichen Art von Pflanze und am gleichen Ort, solange sie dort Nektar finden.

Zum Transport benutzt die Biene ihre Nektarblase, in die ca. 25 mg Nektar oder 35 mg Honigtau passen. Dafür muss die Biene ca. 200 Blüten besuchen.

Die Entfernung zwischen Bienenstock und Nährpflanzen kann bis zu 10 km betragen, durchschnittlich liegt sie bei ca. 2 bis 3 km.

Im Bienenstock übergibt die Sammelbiene den Nektar an die Stockbiene. Rüssel an Rüssel geben die Bienen den Nektar von einer zu anderen. Dies nennt „Futterkette”. Dabei wird der Nektar zu Honig und haltbar gemacht.

Jede Biene gibt körpereigene Stoffe (Amonisäuren, Enzyme und andere Eiweiße) bei. Dabei wird der Nektar haltbar und das Wachstum von unerwünschten Bakterien wird gehemmt.

Die beigefügten Enzyme verändern auch den Zucker im Blütensaft. Es entstehen besondere Zuckerarten, die nur im Honig vorkommen.

Gleichzeitig wird der Blütensaft getrocknet, damit die besondere Konsistenz von Honig entsteht. Dazu presst die Biene den Nektar tropfenweise nach außen und saugt ihn wieder auf. Dabei wird schon ein erster Teil Wasser entzogen.

Dann lagert sie den eingedickten Honig in den Wabenzellen ab. Dort verdunstet weiteres Wasser. Dabei beschleunigen die Bienen diesen Vorgang, indem sie mit den Flügeln schlagen und dabei feuchte Luft nach außen fächeln und trockene Luft hereinbringen. Der Honig ist fertig, wenn er einen Wassergehalt von 18 bis 20% aufweist.

Jetzt wird der Honig noch einmal zur endgültigen Lagerung in eigens dafür vorgesehene Waben nahe den Brutwaben transportiert und mit einer luftdichten Wachsschicht verdeckelt.

So produzieren die Bienen in ihrem kurzen Leben gerade mal 1 Löffel Honig.

Im Winter überleben ca. 5000 Bienen zusammen in einer Traube oft Kälte bis -20°C, weil die Temperatur im Stock konstant hoch gehalten wird.

Im Idealfall reicht der gelagerte Honig über die Wintermonate aus und die Bienen beginnen im Frühjahr sofort mit der neuen Ernte.

 

Jak vzniká med ?

Med vzniká z nektaru kvĕtů nebo medovice. Slouží k zaopatření včelstva a také jako zásoba na zimu.

Včely nasávají nektar svými sosáčky. Zůstávají tak dlouho u jednoho druhu rostliny a na stejném místĕ, dokud tam najdou nektar.

K transportu používá včela medový váček, do kterého se vejde cca. 25 mg nektaru beo 35 mg medovice. Kvůli tomuto množství musí včela navštívit asi 200 kvĕtů.

Vzdálenost mezi úlem a rostlinami může být až 10 km, průmĕrnĕ jsou to 2 až 3 km. V úlu předá včela sbĕračka nektar úlové včele. Sosáčrk k sosáčku si včely nektar předávají jedna druhé. Tím se nektar mĕní v med.

Každá včela přida své tĕlesné aminokyseliny, enzymy a další bílkoviny. Tím se stane nektar trvanlivĕjším a zamezí se růstu nechtĕných bakterií.

Přidané enzymy mĕní také cukry ve šťávĕ kvĕtů. Vznikají zvláštní druhy cukrů, které se vyskytují jen v medu.

Zároveň se kvĕtová šťáva vysušuje, aby vznikla zvláštní konzistence medu. Včela proto natlačí nektar po kapkách ven a opĕt ho vysaje. Tím se odpaří už první část vody.

Pak uloží zahuštĕný med do včelí buňky. Tam se odpaří další část vody. Včely zrychlí tento postup tím, že mávají křídly a tím odvádĕjí vlhký vzduch ven a přivádĕjí suchý dovnitř. Med je hotový, když vykazuje obsah vody od 18 do 20 %.

Nyní je med ještĕ jednou přepraven ke konečnému uskladnĕní do přímo na to určených bunĕk a zavíčkován vzduchotĕsnou vrstvou vosku.

Takto vyprodukují včely za svůj krátký život sotva 1 Ižičku medu.

V zimĕ přežívá zhruba 5000 včel spolu v jednom hroznu často teploty až do -20°C, protože se v úlu udržuje konstantní teplota.

V ideálním případĕ uskladnĕný med vystačí po zimní mĕsíce a včely na jaře okamžitĕ začnou s novou sklizní.

Die Königin teilt das Volk auf natürliche Weise, indem sie mit einem Teil des Volkes „schwärmt”.

Dies geschieht vor allem im Mai oder Juni an warmen sonnigen Tagen um die Mittagszeit.

Wenn es im Stock zu eng wird, legt das Volk extra „Weiselzellen” an, um darin neue Königinnen nachzuziehen. Diese Zellen sind größer als die übrigen und vertikal, statt horizontal angelegt.

Am 9. Tag nach der Eiablage und dem Verdeckeln verläßt die alte Königin mit einem Teil des Volks den Stock. Dabei kann man die Bienen leise „tuten” hören. Deshalb nennt man diesen auch „Singerschwarm”.

Je nach Stärke des Bienenvolkes und deren Schwarmlust, kann es auch nach dem Schlüpfen der neuen Königinnen weitere „Nachschwärme” geben.

Sie setzen sich unweit des Stockes als Traube an einen Ast und lassen von den Spurbienen ein neues Quartier auskundschaften. Die Spurbienen führen nach der Rückkehr auf der Schwarmtraube den Schwänzeltanz auf. So geben sie die notwendigen Information über die neue Behausung weiter. Wenn mindestens 15 Spurbienen die gleichen Informationen an den Schwarm weitergeben ist die Entscheidung gefallen und der Schwarm zieht dahin um.

Die Imker verhindern das natürliche Schwärmen durch das Anlegen von Kunstschwärmen oder Ablegern und die Zucht von schwarmarmen Rassen.

Wenn Sie dieses Naturschauspiel beobachten können oder einen Bienenschwarm sehen, informieren Sie bitte den örtlichen Imkerverein. Vom Bienenschwarm geht keine Gefahr aus!

Die Imker werden den Schwarm einfangen und in einem neuen Stock unterbringen.

 

Proč se včely rojĺ?

Královna rozdĕluje včelstvo přiozeným způsobem tím, že se s jednou části včelstva „roji”.

Toto se dĕje především v kvĕtnu nebo červnu za teplých slunných dnů a v polední dobĕ. Když je v úlu moc tĕsno, založí včelstvo mateřské buňky, aby tam vychovalo nové královny. Tyto buňky jsou vĕtší než ostatní a uložené vertikálnĕ, místo horizontálnĕ.

9. den po nakladení vajíčka a zavíčkování opustí stará královna s částí včelstva úl. Při tom můžeme slyšet včely tiše „houkat”. Proto takový roj nazýváme také „roj pĕvců”.

Podle síly včelstva a jejich chuti k rojení může dojít po vylíhnutí nových královen k dalšímu vyrojení. Včely sednou v blízkosti úlu jako hrozen na vĕtev a od včel průzkumnic nechají najít nové obydlí. Průzkumnice předvedou po návratu před hroznem taneček. Tak předají potřebné informace o novém obydlí. Pokud nejménĕ 15 průzkumnic předá roji stejné informace, je rozhodnuto a roj se přestĕhuje.

Včelaři zamezují přírodnímu rojení založením umĕlých rojů nebo odnoží a chovem nerojících ras.

Pokud takovéto přírodní představení zpozorujete nebo uvidíte včelí roj, informujte prosím příslušný svaz včelařů. Včelí roj není nebezpečný. Včelaři roj odchytí a umístí do nového úlu.

Die Bienen gelten wegen ihrer Bestäubungsleistung als drittwichtigstes Nutztier neben dem Schwein und Rind.

Aus Blütenpollen und Honigtau entsteht nicht nur ein gesundes Nahrungsmittel, sondern auch eine wertvolle Medizin.

Neben den verschiedenen Zuckerarten, Inhaltsstoffe von Pflanzen sind auch Hormone und Enzyme der Bienen ein wesentlicher Bestandteil der Bienenprodukte.

Honig
Die unterschiedliche Zusammensetzung der Zuckerarten bestimmen seine Konsistenz. Überwiegt Glucose kristallisiert der Honig sehr schnell. Ein hoher Anteil an Fructose bewirkt, dass der Honig lange flüssig. Die Kristallisastion kann durch den Imker mittels Wärme und Rühren beeinflusst werden. So entsteht z.B. der beliebte Cremehonig. Durch zu starkes Erhitzen gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.
Farbe und Geschmack des Honigs werden von der Nektar spendenden Pflanze beeinflusst.
Pollen
Für ihre Bestäubungsarbeit erhalten die Bienen einen Teil des Pollens. Er ist eine wichtige Quelle für hochwertiges Eiweiß und verschiedene Fette, Reich an Vitaminen, Spurenelementen und wertvollen Pflanzenstoffen machen ihn zu einem wertvollen Nahrungsmittel. Die Bienen sammeln den Pollen und lagern ihn als „Bienenbrot” in den Waben ein. Sie nutzen organische Säuren und Enzyme, um ihn als nahrhaftes Futter für ihre Larven zu verwenden. Zur Konservierung bedecken sie ihn mit Honig. Der so aufbereitete Pollen findet auch in der Naturheilkunde Verwendung.
Propolis
Hauptsächlich aus den Blattknospen der Bäume und Sträucher sammeln Bienen das Harz, das sie zu „Kittharz” verarbeiten. Sie verwenden es als Baustoff, das stark temperaturabhängig ist. Es macht das Wachs stabil und elastisch. Sie schützen damit den Stock vor Zugluft und Feuchtigkeit. Außerdem ist Propolis ein vielseitiges Antibiotikum, mit dem die Vorräte vor feindlichen Mikroben geschützt werden. Noch heute ist es in der Heilkunde ein bedeutendes Mittel, das unter anderem gegen antibiotikaresistente Keime und in der Krebsbegleittherapie verwendet wird.
Gelée Royale
ist der Stoff, aus dem Königinnen entstehen. Denn nur durch das Futter und die Größe der Zelle entscheidet, ob aus dem befruchteten Ei eine Königin wird. Es wird von jungen Arbeiterinnen aus Honig, Pollen und einem speziellen Drüsensekret erzeugt und auch als „Weiselsaft” bezeichnet. Es ist sauer, cremefarbig und erinnert in seiner Konsistenz an Naturjoghurt. Sein hoher Stellenwert in der Heilkunde und in der Kosmetik kommt von seinen unzähligen Nähr- und Schutzstoffen. Vor allem die zellregenerierende Kraft wird als „Jungbrunnen” für den Menschen angesehen.
Bienenwachs
Jungbienen können als Baubienen unter den Chitinringen ihres Hinterleibes Wachs ausschwitzen. Damit entstehen die sechseckigen Waben. Sie können dafür ihre Körpertemperatur auf 43ºC erhöhen, um das Wachs damit optimal zu verbauen. Durch die Wachswaben werden mit geringen Mengen Baumaterial der meiste Raum und die höchste Stabilität erreicht.
Bienengift
In der Regel sind Bienen weniger angriffs- und stechlustig wie Wespen oder Hornissen. Sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Sie haben auch wenig Interesse an menschlichen Essen. Auf das Gift sind schwere allergische Reaktionen möglich, aber wesentlich seltener als auf Wespengift. Für die Heilkunde wird das Gift verwendet, in dem die Bienen „gemolken” werden. Injektionslösungen, Salben, Honigmischungen mit Gift und Antifaltengesichtsmasken werden damit hergestellt.
Bienenkörper, Drohnenlarven und Bienenstockluft sind weitere Bienenprodukte, die in der Naturheilkunde verwendet werden.
 

Zdravé včeli produkty

Včely jsou díky jejich schopnosti opylování třetím nejdůležitějším užitkovým zvířetem hned vedle prasat a skotu.

Z pylu a medovice vzniká nejen zdravý přírodní prostředek, ale také cenné léčivo.

Vedle různých druhů cukru, látky obsažené v rostlinách jsou i hormony a enzymy důležitou součástí včelích produktů.

Med

Různé složení cukrů určuje jeho konzistenci. Převažuje-li glukóza, pak med krystalizuje velmi rychle. Vysoký podíl fruktózy způsobuje, že je med dlouho tekutý. Krystalizaci může včelař pomocí tepla a míchání ovlivnit. Tím vzniká např. oblíbený krémový med. Vysokým zahřátím se vytrácejí cenné v medu obsažené látky.

Barvu a chuť medu ovlivňuje rostlina poskytující nektar.

Pyl

Za opylovací práce dostanou včely část pylu. Je důležitým zdrojem hodnotných bílkovin a různých tuků, bohatý na vitamíny, stopové prvky a cenné rostlinné látky z něj dělají cennou potravu. Včely sbírají pyl a uskladní ho jako „včelí chléb“ v plástvích. Využívají organické kyseliny a enzymy, aby ho použili jako výživnou potravu pro larvy. Ke konzervaci ho pokryjí medem. Takto zpracovaný pyl nachází uplatnění i v přírodním léčitelství.

Propolis

Hlavně z pupenů listů stromů a keřů sbírá včela pryskyřici, kterou pak dál zpracuje v propolis. Používá ho jako stavební materiál, který je silně závislý na teplotě. Stabilizuje vosk a dělá ho elastickým. Včely tak ochraňují úl před průvanem a vlhkostí. Kromě toho je propolis mnohostranné antibiotikum, jímž jsou ochraňovány zásoby před nepřátelskými mikrobi. Ještě dnes je to v přírodním léčitelství významný prostředek, který se kromě jiného využívá proti choroboplodným zárodkům rezistentním proti antibiotikům a v doprovodné terapii při léčbě rakoviny.

Mateří kašička

Je látka, ze které vznikají královny. Protože jen díky této potravě a velikosti buňky se rozhodne, jestli z oplodněného vajíčka bude královna. Vytvářejí jí mladé dělnice z medu, pylu a speciálního sekretu. Je kyselá, má krémovou barvu a konzistencí připomíná přírodní jogurt. Její vysoká hodnota v přírodním léčitelství a v kosmetice vychází z nesčetných výživových a ochranných látek. Především síla při regeneraci buněk se považuje pro člověka za „studnici mládí“.

Včelí vosk

Mladé včely mohou jako včely stavitelky na zadečku tvořit vosk. Tím vznikají šestihranné plástve. Včely mohou zvýšit svou tělesnou teplotu na 43°C, aby vosk mohly optimálně zpracovat. Voskovými plástvemi se s nepatrným množstvím stavebního materiálu dosáhne co největšího prostoru a nejvyšší stability.

Včelí jed

Včely jsou zpravidla méně útočné nebo bodavé než vosi nebo sršni.  Bodají, jen cítí-li se ohrožené. Mají také velmi málo zájmu o lidské jídlo. Jejich jed může vyvolat silné alergické reakce, avšak výrazně méně často než jed vos. V přírodním léčitelství se jed používá tím, že se včely „dojí“. Vyrábí se z něj injekční roztoky, masti, medové směsi s jedem a pleťové masky proti vráskám.

Včelí tělo, larvy trubců jsou další včelí produkty, které se využívají v přírodním léčitelství.

Wildbienen 
sind vielfältig und für die Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen genauso wichtig, wie die Honigbienen. Sie tragen nicht nur zur Fortpflanzung von Pflanzen bei, sondern auch für deren Ertrag. Ohne Bienen gäbe es keine Früchte. Wildbienen fliegen schon früher als die Honigbienen, auch bei kühleren Temperaturen und manchmal auch bei leichtem Regen. Sie sind sehr friedlich und stechen nur bei Lebensgefahr.
Die kleinste Wildbienenart ist die Schmalbiene, sie wird nicht größer als ein Reiskorn. Dagegen wird die Blaue Holzbiene 30 mm groß. Sie leben meistens einzeln, d.h. jedes Weibchen baut sein eigenes Nest. Oft liegen diese Nester so nah beieinander, dass der Eindruck eines „Volkes” entsteht.
Auch Hummeln sind Wildbienen, leben aber in einem Volk.
Leider sind die Wildbienen bedroht. Von 560 in Deutschland beheimateten Wildbienen sind 5,5% vom Aussterben bedroht und 35,2% gefährdet. Lediglich 7,5% sind noch ungefährdet.
Deshalb kann man Wildbienen helfen, in dem man ihnen im Umkreis von 200 m einen Nistplatz, Nahrung und Baumaterial bietet.
Zur Nahrung für die Wildbienen zählen bienenfreundliche Pflanzen und Kräuter. Gerade in den Haus- und Ziergärten, oder als Balkonpflanzen findet man oft gut duftende Pflanzen mit „gefüllten” Blüten. Diese verwehren aber den Bienen den Zugang zu ihrem Inneren, also zu Nektar und Pollen. Sie sind daher als Nahrung für die Bienen wertlos.
Es sollten auch viele verschiedene Arten zur Auswahl stehen, auf Monokulturen sollte verzichtet werden.
Außerdem sollte dem Nahrungsmangel im Frühjahr und im Spätsommer vorgebeugt werden. Beete und Blumenkästen sollten mit Blumen, Kräutern und Stauden angepflanzt werden, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen.
Auch Nisthilfen werden von den Holzraumbewohnern gerne angenommen. Die meisten Wildbienen nisten aber in der Erde, im Sand, in Totholz oder im Mark verholzter Stängel.

 

Mĺrumilovnĺ sousedé

Divoké včely

jsou mnohostranné a stejnĕ důležité pro opylování kulturních a divokých rsotlin jako včely medonosné. Nepřispívají jen dalšímu růstu rostlin, ale také jejich výnosu. Bez včel by nebylo žádné ovoce. Divoké včely létají dříve než včely medonosné, létají také při nižších teplotách a nĕkdy i při lehkém dešti. Jsou velmi mírumilovné a bodají jen v ohrožení života.

Nejmenší druh divokých včel není vĕtší než zrnko rýže. Naproti tomu drvodĕlky mohou být velké až 30 mm. Žijí vĕtšinou samostatnĕ, tzn. že každá samička si postaví vlastní hnízdo. Často jsou tato hnízda tak blízko sebe, že vzniká dojem „včelstva”.

Také čmeláci jsou divoké včely, žijí ale ve společenstvu.

Bohužel jsou divoké včely ohrožené. Z více než 560 v Nĕmecku usazených divokých včel je 5,5% ohroženo vyhynutím a 35,2% je ohroženo. Jen 7,5% ještĕ ohroženo není.

Proto můžeme divokým včelám pomoci tím, že jim v okruhu 200 m nabídneme místo k hnízdĕní, obživĕ a stromový materiál.

K obživĕ divokých včel patří rostliny a byliny vhodné pro včely. Právĕ v domovních a okrasných zahradách, nebo jako balkonové rostliny, často najdeme krásnĕ vonící rostliny s „plnými” kvĕty. Tyto ale neumožňují včelám přístup do jejich vnitřku, tedy k nektaru a pylu. Proto jsou včely jako obživa bezcenné.

Mĕl by být také výbĕr mnoha různých druhů, monokultur bychom se mĕli vzdát.

Kromĕ toho bychom mĕli předejít nedostatku obživy na jaře a v pozdním létĕ. Záhony a kvĕtinové truhlíky by mĕly být osazeny kvĕtinami, bylinami i keři, které kvetou od jara do pozdního podzimu.

Obyvatelé dutin rádi také přijímají pomoc pro hnízdĕní. Vĕtšina divokých včel hnízdí ale na zemi, v písku, v mrtvém dřevĕ nebo dřeni zdřevnatĕlých stonků.

Totholz ist ein wichtiger Lebensraum für Insekten, aber auch andere Tiergruppen profitieren davon.

Vor allem als Nahrung oder als Nistplatz sind abgestorbene Äste oder Stämme eine bevorzugte Quelle. Verschiedene Wildbienen- und Wespenarten, sowie Fliegen- und Mückenlarven weiden in den Bohrgängen wachsene Bakterien- und Pilzraden ab. Am häufigsten kommen Käfer im Totholz vor. 1340 Arten in Europa sind auf Totholz angewiesen.

In stehenden Totholzstämmen finden zahlreiche Vögel einen Nistplatz. Aber auch Fledermäuse oder kleine Nagetiere finden dort eine Höhle.

Baumstrünke oder liegende Stämme bieten Molchen, Kröten, Eidechsen, Blindschleichen, Ringelnattern und Kreuzottern Schutz, Sonnenplatz und Überwinterungsort.

Durch die intensive Waldbewirtschaftung und das Ausräumen der Wälder durch den Menschen sind viele Insekten, Käfer und sonstigen Totholznutzer vom Aussterben bedroht.

An sonnigen Standorten werden Totholzhaufen gerne angenommen.

Lesesteine werden schon immer aus landwirtschaftlichen Flächen gewonnen und von Menschenhand aufgeschichtet. Sie sind extrem trockene und warme Lebensräume.

Es siedeln sich dort wärme- und trockenheitsliebende Pflanzen an. Da die Steine sich unter Tags aufwärmen und Nachts die Wärme abgeben, dienen sie vielen Insekten und Kriechtieren als Ruhe- und Jagdplatz.

Es sind vor allem verschiedene Spinnenarten, Käfer, mörtelliebende Wildbienenarten, Acker- und Erdhummeln, Mauswiesel, Zauneidechsen, Blindschleichen und heimische Schlangen dort zu finden.

 

Životnĺ prostor mrtvĕ dřevo a horninová drť

Mrtvé dřevo je důležitý životní prostor pro hmyz, ale mají z nĕj užitek i jiné druhy zvířat.

Především jako potrava nebo místo k hnízdĕní jsou odumřelé vĕtve nebo kmeny vyhledávaným zdrojem. Různé druhy divokých včel a vos, stejnĕ jako larvy much a komárů spásají různé druhy bakterií a hub rostoucích ve vyvrtaných chodbičkách. Nejčastĕji se v mrtvém dřevĕ vyskytují brouci. 

V Evropĕ je na mrtvém dřevĕ závislých 1340 druhů živočichů. Ve stojících kmenech mrtvých stromů nachází místo k hnízdĕní mnoho ptáků. Ale také netopýři a malí hlodavci tam nacházejí skrýše.

Pařezy nebo ležící kmeny poskytují ochranu, slunečné místo a místo k přezimování mlokům, ropuchám, ještĕrkám, slepýšům, užovkám a zmijím.

Intenzivním lesním hospodařením a vyklízením lesů lidmi je mnoho hmyzu, brouků a dalších uživatelů mrtvého dřeva ohroženo vyhynutím.

Na slunných stanovištích jsou pro zvířata hromady mrtvého dřeva vítaným místem.

Horninová drť

je už odjakživa získávána ze zemĕdĕlských ploch a nakupena rukou človĕka. Jsou to extrémnĕ suchá a teplá místa k životu.

Usidlují se tam teplomilné a suchomilné rostliny. Protože se kameny bĕhem dne ohřívají a v noci vydávají teplo, slouží mnoha druhům hmyzu a plazům jako místo k odpočinku nebo lovu. Je tam možno najít především různé druhy pavouků, brouků, maltu upřednostňující druhy divokých včel, různé druhy čmeláků, lasičku kolčavu, ještĕrku obecnou, slepýše a další hady.

Bereits im Mittelalter waren in Waidhaus zahlreiche „Zeidler” (=Imker) ansässig. Sie lieferten unter anderem Honig für die Nürnberger „Lebküchner”, wie Einträge in den Nürnberger Innungsarchivalien der dortigen Lebzeltner aus dem Jahr 1441 beweisen. Die Pfefferküchler schlossen einen Liefervertrag mit „… denen Melitoren (=Imkern) aus dem Dorfe Weydthus an der Beheimgranc…”.¹

Neben den Kirchen und Klöstern für Wachskerzen waren Städte mit ihren Lebküchern Abnehmer von größeren Mengen. Vor allem der, an Waidhaus vorbeilaufende, uralte Handelsweg zwischen Nürnberg und Prag machte es den Zeidlern einfacher, den Ertrag der Wildbienen zu verkaufen. Waren die Honigernten ergiebig, so reisten sie in die Städte um ihre Ware anzupreisen, waren die Ernten jedoch gering, mussten z. B. die Nürnberger zu den Imkern kommen. Daraufhin wurden meist Lieferverträge geschlossen, die allerdings nicht immer eingehalten wurden.²

Die Wiesen und Wälder um Waidhaus waren ideal für Wildbienen und so konnte das „Zeideln” in Waidhaus zu einem ertragreichen Geschäft werden. Da die Wildbienen in Baumhöhlen, ihre Waben bauten, mussten sich die Zeidler häufig im Wald aufhalten. Natürlich hatten auch Wildtiere, wie Bären, ein Auge auf den süßen Honig, weshalb die Imker das Recht zum Tragen einer Armbrust bekamen. Erst später wurden die Bienen in Bienenstöcken oder Bienenkörben domestiziert.³

Der Ortsname „Waidhaus” kommt wohl von der „Zeidelweid”, somit das „Haus an der Weid” – „Weidhaus”, was man aus den Erwähnungen in alten Schriften ableiten kann. Auch der Spottname „Henglecker” zeigt von der historischen Imkergeschichte unseres Ortes. Eine Überlieferung berichtet, dass im Presbyterium der alten Pfarrkirche das ursprüngliche Wappen angebracht war: ein gelber Bienenkorb auf blauem Feld. Allerdings wurde die Kirche beim Brand von 1782 zerstört und das Wappen nicht erneuert.4

1) Nürnberger Innungsarchivalien Fasc. XXVI/11-h                                                                                    
2) Chronik Waidhaus, S. Poblotzki 1979, S.107-109              
3) Wikipedia.de/Zeidlerei
4) Festschrift zum Heimatfest Waidhaus 1988, S. Poblotzki, S.100

Text: Andreas Ringholz, Ortsheimatpfleger

 
Včela medonosná sbĺrá nektar

Už ve středovĕku sídlili ve Waidhausu mnozí včelaři. Dodávali kromĕ jiného med pro norimberské perníkáře, jak dokazují záznamy v Norimberských cechovních archiváliích místních perníkářů z roku 1441. Perníkaři uzavřeli smlouvu o dodávkách s „… tĕmi melitory (včelaři) z vesnice to Weydthus na hranici…”¹ )

Vedle kostelů a klášterů s odbĕrem voskových svící byla mĕsta se svými perníkáři odbĕratelé vĕtšího množství. Především prastará, kolem Waidhausu vedoucí obchodní cesta mezi Norimberkem a Prahou, včelařům ulehčovala prodej medu divokých včel. Byly-li skliznĕ medu vydatné, pak cestovali do mĕst, aby své zboží nabízeli, byly-li však skliznĕ nízké, pak museli např. Norimberčané přijít za včelaři. Pak byly vĕtšinou uzavřeny smlouvy o dodávkáach, které však nebyly vždy dodrženy.²)

Louky a lesy kolem Waidhausu byly ideální pro divoké včely a tak se mohlo včelařstvi ve Waidhausu stàt výnosným obchodem. Protože divoké včely stavĕly své plástve v dutinách stromů, museli se včelaři často zdržovat v lesích. Samozřejmĕ mĕla také divoká zvířata, jako medvĕdi, zálusk na sladký med, proto získali včelích koších.³)

Název „Waidhaus”, vychází patrnĕ z pojmu „Zeidelweid” – tedy „Haus an der Weid” (překl. dům u pastviny) – „Weidhaus”, jak je možno odvodit ze zmínek ve starých spisech. Také posmĕšné „Henglecker” odkazuje na historii včelařství v naší obci. Traduje se, že v presbyteriu starého farního kostela byl původnĕ umístĕn znak: žlutý včelí koš na modrém poli. Kostel však byl při požáru roku 1782 zničen a znak nebylobnoven. 4)

1) Norimberské cechovní archiválie, sv. XXVI/11-h

2) Kronika mĕsta Waidhaus, S. Poblotzki 1979, str.107-109

3) Wikipedia.de/Zeidlerei – včelařství

4) Oslavný sborník domovská slavnost Waidhaus 1988, S. Poblotzki, str. 100

Text: Andreas Ringholz, Ortsheimatpfleger

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(Quellen und Kooperationspartner Torsten Purle, www.kraeuter-buch.de)

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